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Träumen wie früher

Verfasst: Mi Apr 25, 2018 6:45 pm
von phpbbadmin
Gelesen, eine Geschichte,
entfaltet tausend Heldentaten,
jede selbst Empfunden,
in eigenem Herzschlag,
ein Trommelrythmus, ein Mythenleben,
hingegeben in innerer Schau.

Es war einmal,
das heißt, es ist nicht mehr,
was vor langem schon gestorben,
da weint heute keine Träne mehr,
noch freut es eines Herzens Grund.

Gespielt, ein Spiel,
entfaltet Millionen Variationen,
der selbe Weg, doch immer andere Schritte,
in Nervenbahnen die nie erlahmten,
ein Blitz, ein Lichtschlag, Entflammen,
geistige Bilder stets neu gewürfelt.

Ausgespielt, Game-Over,
ein Neu-Release quält maximal,
selbst unzählige Neukäufe,
beleben nicht den Spieledrang,
aufs Neue brennt der Aschehaufen nicht.

Doch Funken fliegen, Kreation, Neubau,
Arragement der eigenen Kräfte,
wo Altes weicht, dringt Neues ein,
wenn etwas fault, wird neuer Grund gelegt,
auf Eis die alten Triebe.

Wohin, frag ich das stille Lüftchen,
wo einst ein gewaltiger Sturm tobte,
Woher, frag ich den Tropfen am Blatt,
auf einem Zweig in trocknem Flußbeet.
Stillstand trotzt der wackeren Beine.

Dreh dich im Kreis,
so wie in Himmelbahnen alles,
verbinde dich mit äußeren Gewalten,
zentriere dich am einen inneren Stern,
er hält dies alles in der Bahn.